Hedda hat sich ihren Traum erkämpft: Artistin im „Alkazar“ auf der Reeperbahn. Doch nichts zählt mehr, als in den dreißiger Jahren die neuen Uniformen wie selbstverständlich im Publikum
Hedda hat sich ihren Traum erkämpft: Artistin im
„Alkazar“ auf der Reeperbahn. Doch nichts zählt mehr, als in den
dreißiger Jahren die neuen Uniformen wie selbstverständlich im Publikum
auftauchen. Die Freiräume werden enger und auch für die Mädchen im Varieté wird
es gefährlich. Wem kann Hedda noch trauen? Ihr Bruder Jaan heuert als
Harpunenschmied auf einem Walfänger an, für eine Fahrt in die Antarktis. Und
auch Hedda sucht für sich und ihren kleinen Bruder Pauli nach Auswegen.
Kampmanns Roman über frühen Jahre des Nationalsozialismus erinnert an “Babylon
Berlin”: die existenzielle Unsicherheit der Figuren, wie die sinnliche
Atmosphäre, schreibt ein Rezensent über das Buch. Anja Kampmann erzählt in
einer unvergleichlich atmosphärischen Sprache, der es auch an Leichtigkeit
nicht fehlt, eine Geschichte weiblicher Selbstbehauptung aus einer ganz und gar
von Männern dominierten Zeit.
Anja Kampmann, 1983 in Hamburg geboren, studierte
an der Universität Hamburg und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie lebt
in Leipzig.
Die Lesung ist eine Kooperationsveranstaltung mit
dem Theater Oberhausen.
12. Mai 2026 19:30 - 21:30(GMT+02:00)